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Im Blickpunkt: Sundance Film Festival 2016

Das Festival verwendet Dropbox Business, um das Auswahlverfahren der besten Werke des Jahres für Freunde des unabhängigen Films zu straffen und um eines der berühmtesten Filmfestivals der Welt zu organisieren.

DIE HERAUSFORDERUNG

Von der DVD zu Dropbox

Quentin Tarantino, Steven Soderbergh und Darren Aronofsky sind nur einige der zahlreichen Regisseure, die ihren Durchbruch dem Sundance Film Festival verdanken. Das Festival wird von dem von Robert Redford gegründeten Sundance Institute ausgerichtet und entdeckt Talente nach einem Auswahlverfahren, das schon an sich filmreif ist. Bevor sich jedes Jahr im Januar 50.000 Filmbegeisterte in Park City in Utah zusammenfinden, müssen die Planer des Festivals 12.600 Einsendungen prüfen, um innerhalb nur weniger Monate 200 Sieger zu bestimmen. Dabei ist die Rolle der Technik nicht immer ruhmreich gewesen. Die Planer sandten Excel-Tabellen mit Aktualisierungen zu Filmeinsendungen als E-Mail-Anhang, was oft die Frage aufwarf, welche Datei denn nun die neueste Version sei. Sie schickten Filme auf DVDs und USB-Sticks hin und her, was keine sichere Art und Weise ist, unveröffentlichte Filme aus der Hand zu geben. „Wir wussten nicht, ob die Veranstalter rechtzeitig die richtigen Filme bekommen hatten oder ob sie ganz woanders hin geliefert worden waren“, erinnert sich Adam Montgomery, Senior Manager of Programming. Die Veranstalter begannen, ihre privaten Dropbox-Konten auch geschäftlich zu nutzen. Dropbox Business als offizielle Lösung für das Festival war dann nur die logische Schlussfolgerung. „Jetzt haben wir ein allseits beliebtes Tool und können die Leute dazu bringen, ihre Arbeitsweise zu überdenken“, meint Justin Simmons, IT Director, zufrieden.

DIE LÖSUNG

Vorhang auf für eine neue Art der Zusammenarbeit

Heute arbeiten die Festivalplaner über freigegebene Dropbox-Ordner zusammen. Der Dienst erleichtert es den Vorauswahlkommissionen, sich die 25 Filme anzusehen, durch die sie sich wöchentlich arbeiten müssen, denn jedes über Dropbox freigegebene Video wird dank einer Integration automatisch in den Vimeo-Videoplayer geladen. Dadurch, dass die Excel-Dateien mit dem Auswahlstatus in freigegebenen Ordnern gespeichert werden, können sie von mehreren Nutzern bearbeitet werden. Nutzer geben ihr Feedback direkt in die Dateien ein und jeder arbeitet immer mit der neuesten Version. „Ich kann mir sicher sein, dass die Informationen in diesen Dokumenten in Echtzeit aktualisiert werden“, bestätigt Montgomery.

Dank der Voransicht für Videos können die Planer schnell prüfen, ob sie die richtige Datei erhalten haben, bevor sie mit dem Download eines Films anfangen. Sobald ein Film in die Endauswahl kommt, können die Planungs- und Ausstellungsteams von den Regisseuren ganz einfach Clips anfordern, die dann auf dem Festival gezeigt werden. „Wir schreiben die Filmemacher oder Podiumsgäste über Dateianfragen an und sie laden dann die bearbeitete Version direkt in den richtigen Ordner hoch“, sagt Holden Payne, Technical Director of Exhibition and Production. Während des Festivals können Mitarbeiter (die während des Festivals verständlicherweise ständig unter Zeitdruck stehen) Dropbox-Links zu Medienkits und anderen Assets freigeben, anstatt Dateien an einzelne Journalisten senden zu müssen.

Die Sicherheit der Daten ist oberste Priorität, da das Festival mit Werken arbeitet, die bis zur Premiere unter Verschluss gehalten werden müssen, betont Montgomery. Mit Dropbox sind die Festival-Mitarbeiter in der Lage, nur ausgewählten Planern Zugriff zu gewähren. „Falls notwendig, können Berechtigungen einfach geändert oder zurückgesetzt werden“, erklärt Montgomery.

DIE ERGEBNISSE

Filme im Fokus

Die Lösung ermöglicht es Festival-Mitarbeitern, mehr Zeit für die Welturaufführung unabhängiger Filmkunstwerke aufzuwenden, wie beispielsweise „Boyhood“ und „Whiplash“, die schließlich mit einem Oscar ausgezeichnet wurden, und weniger Zeit mit der Logistik zu vergeuden. „Ich habe es mit Tausenden von Dateien zu tun, die zwei bis vier Gigabyte groß sind“, sagt Montgomery. „Mit Dropbox Business können wir diese Daten schnell, effizient und zuverlässig bearbeiten. Ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht mehr, wie wir das früher alles geschafft haben.“ Die etwa 12.000 externen Filmemacher, die jedes Jahr zum Erfolg des Festivals beitragen, kennen die Lösung bereits. Ein enormer Vorteil bei der Zusammenarbeit mit so vielen unterschiedlichen Menschen. „Nur selten bringt jemand einen anderen Namen als Dropbox ins Spiel“, meint Montgomery. „Dropbox ist jetzt im Prinzip die Standardlösung für die Datenfreigabe.“ Höhere Produktivität bedeutet, „dass wir uns darauf konzentrieren können, das bestmögliche Programm unabhängiger Filme zusammenzustellen“, das ist Montgomery klar.