Die Anwälte der Organisation nutzen Dropbox, um gemeinsam mit Kollegen in aller Welt an Umsiedlungsfällen für verfolgte Flüchtlinge zu arbeiten.

IRAP: Zentrale Ergebnisse

Zehnfache Kapazität für neue Fälle

Zusammenarbeit zwischen USA und Nahost in Echtzeit

Sichere Verwahrung von Mandantenakten

DIE HERAUSFORDERUNG

Ein sicherer Zufluchtsort für Daten

Wie das International Refugee Assistance Project festgestellt hat, braucht es ein ganzes (virtuelles) Dorf, um für Menschen auf der Flucht vor Verfolgung durch Extremisten das Recht zu erkämpfen, an einem anderen Ort ein neues Leben zu beginnen. Seine Teams in New York, Beirut und Amman arbeiten mit Tausenden von Anwälten und Jurastudenten zusammen, die ehrenamtlich in komplexen Fällen Flüchtlingen helfen, die sonst keine Rechtsvertretung haben. Das Sammeln der nötigen Beweise, damit ein Flüchtling einen Umsiedlungsfall gewinnt, ist keine einfache Sache. IRAP kämpfte aber noch mit anderen Problemen, allen voran die effiziente Zusammenarbeit zwischen den Anwälten, die sich so gut wie nie persönlich treffen können. Es wurde geradezu ein Ding der Unmöglichkeit für das Team, alle Aufnahme- und Fallunterlagen ihrer Mandanten per E-Mail auszutauschen und zu prüfen, nachdem die Gruppe von einer kleinen Studenteninitiative an der Eliteuniversität Yale zu einer international agierenden Organisation heranwuchs, die Umsiedlungsfälle für Flüchtlinge in 15 verschiedenen Ländern bearbeitet. „Wir verbrachten enorm viel Zeit damit, unsere Posteingänge nach Falldateien zu durchwühlen, und haben unablässig Unterlagen erneut als E-Mail-Anhänge weitergeleitet“, so Deputy Legal Director Lara Finkbeiner. Noch besorgniserregender war, dass Mandanten in Kriegs- und Krisengebieten gezwungen waren, ihre Fallunterlagen auf Papier mitzuführen und das Risiko einzugehen, dabei von den Falschen ertappt zu werden. „Spätestens als wir unsere Arbeit von Menschen im Irak auf Flüchtlinge in aller Welt ausweiteten, brauchten wir dringend eine skalierbare Lösung“, erklärt sie.

DIE LÖSUNG

Die virtuelle Kanzlei – Dropbox macht's möglich

Mit Dropbox Business können die 27 Angestellten von IRAP nun genau wie in einer großen Kanzlei ganz einfach mit Kollegen im gesamten IRAP-Netzwerk zusammenarbeiten. „Sobald ich meinen freigegebenen Ordner aus New York bekomme, sammle ich Unterlagen von meinem Mandanten. Dabei ist es gleich, ob er oder sie sich gerade in der Zentralafrikanischen Republik oder in Jordanien aufhält“, so Zara D., ein Mitglied des IRAP-Teams an der NYU Law School. „Unsere Anwälte in Beirut sehen jetzt sofort, wann neue Unterlagen in den Fallordner eingestellt werden. Mitarbeiter verwenden die Kommentarfunktion beim Übersetzen von Unterlagen vom Englischen ins Arabische, sodass alle Informationen, die für die Fallarbeit erforderlich sind, an einem Ort vorhanden sind. „Wir übersetzen die Unterlagen im Rand der Dateivoransicht, damit wir nicht mit verschiedenen Dokumentversionen arbeiten müssen“, so Finkbeiner. Sogar in Regionen des Nahen Ostens, in denen die Internetverbindung nicht zuverlässig ist, bleiben die IRAP-Teams über Dropbox Business in Verbindung. Statt sensible Unterlagen bei sich zu tragen, können die Mandanten sie einfach abfotografieren, sodass IRAP sämtliche Beweismittel in Dropbox zusammenführen kann. „Wir haben keinerlei Bedenken, die Informationen unserer Mandaten Dropbox Business anzuvertrauen, weil wir stets die Kontrolle darüber haben, wer wie lange darauf Zugriff erhält.“ So müssen Mitarbeiter in Beirut und Amman die Arbeit auch dann nicht unterbrechen, wenn sie Mandaten ohne Internetverbindung besuchen. „Wir können Unterlagen zum richtigen Ordner hinzufügen, auch wenn wir gerade nicht online sind. Sobald wir im Büro ankommen, synchronisiert Dropbox die Inhalte dann – und zwar viel schneller als alle anderen Plattformen, die wir ausprobiert haben.“ Am Hauptsitz in New York erleichtert Dropbox Business außerdem die Abwicklung von Finanz- und Personalabläufen. „Indem wir alles an einem Ort ablegen, können wir unseren Alltagsbetrieb leichter abwickeln“, so Director of Development Kelly Blundin. „Bei uns kommen immer neue Partner hinzu, es scheiden Leute aus, die Fälle ändern sich, und das ist mit Dropbox Business viel einfacher, weil wir einfach die Ordnerfreigabe aufheben oder Konten entfernen können.“

DIE ERGEBNISSE

Hier werden globale Probleme angepackt

IRAP hat bis jetzt mehr als 3.100 Flüchtlingsfamilien geholfen, Gefahrenzonen zu entkommen und eine neue Heimat zu finden. Häufig handelt es sich um Fälle, in denen die Betroffenen verfolgt werden, weil sie ethnischen Minderheiten angehören oder mit dem US-Militär zusammengearbeitet haben. Dank Dropbox Business, so Finkbeiner, können Anwälte in aller Welt schnell und effizient an diesen dringenden Umsiedlungsfällen zusammenarbeiten. Als Beispiel führt sie den Fall eines Irakers an, der als Dolmetscher für die US-Streitkräfte gearbeitet hatte und Morddrohungen erhielt, bevor er mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter nach Jordanien fliehen konnte. Mithilfe der Anwälte bei Linklaters, von Anwälten in Jordanien und der neuen Niederlassung von IRAP in New York konnte der Klient mit seiner Familie einen neuen Anfang in den USA machen. „Wir haben uns noch nie getroffen“, so Finkbeiner. „Ich hatte das Privileg, die hervorragende Arbeit zu leiten, die diese vielen Anwälte geleistet haben. Ohne Dropbox wäre das nicht möglich gewesen.“ Mit Dropbox Business kann IRAP außerdem mehr Menschen helfen. „Statt 50 oder 60 Fällen können wir nun 500 bis 600 Fälle bearbeiten“, erklärt Gründerin Becca Heller. „Die Flüchtlingskrise ist ein weltweites Problem, das einen weltweiten Lösungsansatz erfordert.“

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