Möchten Sie lernen, YouTube-Videos professionell zu erstellen und zu bearbeiten? Von tollen YouTube-Videos zu träumen, ist leicht. Die Produktion kann einen aber schnell überwältigen. Vieles muss bedacht werden: die Planung, die Aufnahme, die Bearbeitung, die Veröffentlichung – und der Versuch, nicht aufzugeben. Sie brauchen nicht weitersuchen. Dieser Leitfaden enthält alle Informationen, die Sie benötigen. Gleich, ob Sie gerade die ersten Schritte mit YouTube gehen oder Ihre YouTube-Videos auf ein neues Niveau heben möchten: Hier finden Sie wertvolle Tipps und Tricks.
YouTube hat sich zu einer der beliebtesten Plattformen entwickelt, um Videos zu veröffentlichen und eine große Zielgruppe zu erreichen. Mit Millionen von Nutzern rund um den Globus eröffnet YouTube endlose Chancen für Content Creators, ihr Talent unter Beweis zu stellen und ihre Leidenschaft mit anderen zu teilen. Wenn Sie einen YouTube-Kanal aus Spaß an der Freude starten möchten oder eine erfolgreiche Karriere auf YouTube anstreben, ist eines sicher: entscheidend ist es, hochwertige Videos zu erstellen und zu bearbeiten.
Egal ob Sie gerade an Ihrem allerersten YouTube-Video arbeiten oder einen bestehenden Kanal vergrößern möchten: In diesem Leitfaden lernen Sie einen bewährten Arbeitsablauf für die Produktion von YouTube-Videos kennen. Von der Planung und Bearbeitung hin zum Einholen von Feedback und zur Veröffentlichung der Inhalte – dieser Leitfaden unterstützt Sie bei jedem einzelnen Schritt und hilft Ihnen, überzeugende Videoinhalte zu kreieren, die Sie lieber gestern als heute teilen würden.
So erstellen Sie YouTube-Videos: Schritt für Schritt
Um tolle YouTube-Videos aufzunehmen, ist es nicht damit getan, einfach den Aufnahmeknopf zu drücken und zu hoffen, dass man mit der Kamera etwas Magisches einfängt. Bevor es an die Details geht, sehen wir uns erst einmal die wichtigsten Schritte einer erfolgreichen Videostrategie an:
- Planung und Strategie
- Planung der Inhalte
- Vorbereitung der Aufnahmegeräte und der Ausrüstung
- Aufnahme des Videos
- Bearbeitung des Filmmaterials
- Einholen von Feedback
- Abschließende Änderungen
- Veröffentlichung des Videos

1. Entwickeln Sie eine Strategie
Videoclips findet man überall im Internet – von Kurzvideos auf TikTok und Instagram bis hin zu ausführlichen, langen Videos auf YouTube und Video-Podcasts. In einer Welt, in der gefühlt jeder Mensch ein Content Creator ist, stellt es eine Herausforderung dar, sich von der Masse abzuheben.
Bevor Sie irgendetwas filmen, müssen Sie zunächst recherchieren und das Thema Ihres YouTube-Videos bestimmen – und das Ihres Kanals selbst. Berücksichtigen Sie bei der Entscheidung, welche Art von Videos Sie produzieren möchten, die folgenden Aspekte:
- eine besondere Leidenschaft oder Fähigkeit, die Sie besitzen und die sich im Videoformat gut präsentieren lässt. Prüfen Sie, ob es in Ihrem Interessensbereich eine Lücke oder einen Gesichtspunkt gibt, der noch nicht erschlossen wurde. Es ist leichter, sich von anderen abzuheben, wenn man in einem etablierten Interessenbereich etwas Einzigartiges macht.
- Ihre Zielgruppe und welchen Wert dieses Video für diese Gruppe schaffen würde. Welche Probleme oder Interessen hat die Zielgruppe? Was könnte sie aus Ihrem Inhalt lernen?
Wenn Sie nicht mehr weiter wissen, überlegen Sie, welche der vier Video-Arten, die bei Social-Media-Inhalten verbreitet sind, Sie am liebsten produzieren möchten:
- Emotionale Inhalte: Nachrichten, Rezensionen und Reaktionsvideos für ein Publikum, das Emotionen wie Freude, Lachen, Nostalgie oder eine Verbindung zu etwas empfinden möchte
- Nützliche Inhalte: z. B. Tutorials, Anleitungen und Rezepte für ein Publikum, das etwas schaffen möchte, beispielsweise die Aneignung einer neuen Fähigkeit, oder ein konkretes Ziel erreichen will
- Zahlenbasierte Inhalte: Infografiken, Umfragen und Datenaufschlüsselungen für ein Publikum, das faktische Informationen in einem ansprechenden Video konsumieren möchte
- Story-basierte Inhalte: Vlogs, Dokus oder Erfolgsgeschichten; perfekt für ein Publikum, das inspirierende, informative oder einfach unterhaltsame Geschichten hören will
Alternativ können Sie auch mit Tools wie Google Trends, Semrush oder über die Suche in YouTube recherchieren, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wonach Menschen suchen. Dokumentieren Sie die Ergebnisse und speichern Sie sie sicher im Cloud-Speicher, wo sie auf jedem verbundenen Gerät zugänglich sind.
2. Planen Sie Ihren Inhalt
Vielleicht beginnen Sie am liebsten damit, den Inhalt Ihres Videos grob zu umreißen, und improvisieren die Details dann während der Aufnahme. Wenn Sie sich das zutrauen, spricht nichts dagegen! Mit einer Gliederung geben Sie den Fokus und eine Struktur für das Video vor. Diese Skizze können Sie in einem detaillierteren Skript noch ausarbeiten.
Ein Storyboard ist eine kreative Methode, die Gliederung des Videos zu visualisieren. Es enthält beispielsweise folgende Informationen:
- Zeichnungen, Skizzen, Bilder oder Fotos, die für die einzelnen Frames stehen
- eine Beschreibung der Aufnahme (z. B. die Kamerawinkel, die Beleuchtung, die Dialoge, die Handlungen)
- Pfeile, die die Bewegungen der Kamera/Figur(en) angeben oder zeigen, wie ein Frame mit dem nächsten zusammenhängt
- Spezifikationen für die Aufnahme, z. B. Größe, Brennweite und Bildaufbau
3. Bereiten Sie die Aufnahmegeräte und die Ausrüstung vor
Wenn Sie den Plan für die Inhaltserstellung fertiggestellt haben, ist es an der Zeit, die Ausrüstung zusammenzutragen, die Sie für die Aufnahme des Videos benötigen.
Da die Kameras und Mikrofone der heutigen Smartphones so hochwertige Aufnahmen liefern, sind die folgenden Geräte zwar nicht unbedingt erforderlich, können die Qualität Ihres Videos aber deutlich verbessern:
- eine hochwertige DSLR oder spiegellose Kamera
- ein Mikrofon, z. B. ein USB-Mikrofon oder Lavalier-Mikrofon
- ein Stativ oder Stabilisator
- ein Ringlicht oder eine Softbox für die Beleuchtung
Wenn Sie allerdings noch nie Inhalte erstellt haben, empfiehlt es sich, klein anzufangen. In die effektive Nutzung der tollen Technik muss man sich erst einfinden. Mit einem Screen Recorder, einem Smartphone oder einer Webcam kann man heutzutage schon gute Videos aufnehmen.
4. Nehmen Sie das Video auf
Bevor Sie die richtige Aufnahme starten, sollten Sie ein Testvideo drehen. Dabei können Sie sich notieren, was funktioniert und was nicht, und das Video entsprechend anpassen.
Sich selbst aufzunehmen, das kann sich beim ersten Mal seltsam anfühlen. Je öfter Sie es tun, desto normaler wird es aber. Versuchen Sie, entspannt zu bleiben, und halten Sie die Aufnahme auch dann nicht an, wenn Sie einen Fehler machen – den können Sie später bei der Bearbeitung immer noch löschen.
Behalten Sie beim Aufnehmen des Videos die folgenden Tipps im Hinterkopf:
- Sorgen Sie im Raum der Filmaufnahme für Ordnung. Je weniger visuelle Ablenkungen im Bild zu sehen sind, desto besser.
- Vergewissern Sie sich, dass Ihre Ausrüstung – vor allem die Kamera – ordnungsgemäß funktioniert, dass die Akkus vollständig aufgeladen sind und dass das Objektiv sauber ist.
- Nehmen Sie das Video in einer ruhigen Umgebung ohne Hintergrundgeräusche auf.
- Stellen Sie die Kamera so auf, dass Sie sich in der Bildmitte und auf Augenhöhe befinden.
5. Bearbeiten Sie das Filmmaterial
Bei der Videobearbeitung können Sie aus dem Rohmaterial eine überzeugende, mitreißende Story für das Publikum kreieren.
Wenn Sie das Video mit dem Smartphone, Tablet oder Computer aufgenommen haben, gibt es auf dem Gerät vielleicht bereits ein vernünftiges Videobearbeitungstool, das Sie nutzen können, z. B. iMovie auf dem Mac.
Wenn Sie die Qualität des Videos verbessern und sichergehen möchten, dass es so professionell wie möglich wirkt, sollten Sie alternativ fortschrittlichere Plattformen verwenden, beispielsweise Adobe Premiere Pro, Apple Final Cut Pro oder Blackmagic Design DaVinci Resolve. Wenn Ihr Video bereit zur Überprüfung ist, lassen sich diese Tools in Dropbox Replay integrieren. Sie können also direkt aus Replay Feedback im Editor geben.
Grundsätzliche Aspekte, auf die Sie sich bei der Videobearbeitung konzentrieren sollten, sind u. a. folgende:
- Schneiden Sie Fehler heraus.
- Fügen Sie nicht zu viele Sounds, Schnitte und Übergänge ein.
- Stellen Sie sicher, dass die Tonspur von guter Qualität ist.
- Fügen Sie passende Musik hinzu.
- Passen Sie die Beleuchtung mit der Farbkorrektur an.

6. Erfassen Sie Feedback.
Feedback ist ein wichtiger, aber oft vernachlässigter Schritt bei der Videoproduktion.
Um neue Blickwinkel auf Ihren Inhalt zu gewinnen, ist es empfehlenswert, das bearbeitete Video mit vertrauenswürdigen Personen zu teilen. Diesen fallen möglicherweise konkrete Punkte auf, die noch überarbeitet, neu platziert oder komplett herausgeschnitten werden sollen.
Mit Tools wie Dropbox Replay brauchen Sie sich keine Gedanken über verstreutes Feedback oder ausufernde Chat-Threads machen. Mit Replay können die Prüfpersonen präzises, effektives und mit Zeitstempel versehenes Feedback direkt im Video hinterlassen. Kommentare können direkt in Ihr Videobearbeitungsprogramm exportiert werden, wo sie als Markierungen angezeigt werden – so können Sie leicht erkennen, wo Änderungen erforderlich sind.
Außerdem vereinfacht Replay die Nachverfolgung der verschiedenen Versionen des Videos. Nachdem Sie die Änderungen vorgenommen haben, können Sie das Video direkt aus der Videobearbeitungssoftware als neue Version zu Replay hochladen. Dann können Sie es erneut teilen, um zusätzliches Feedback zu erhalten. Sie können dann die beiden Versionen in Replay nebeneinander abspielen, um Änderungen oder Aktualisierungen an Ihrem Video zu überprüfen.
7. Nehmen Sie abschließende Änderungen vor
Bevor Sie das Video auf YouTube veröffentlichen, fügen Sie ein Intro zum Video hinzu. Außerdem benötigen Sie eine ansprechende Video-Miniaturansicht, die einfach gehalten ist und in der Sie zu sehen sind.
Darüber hinaus sollten Sie in Erwägung ziehen, ein Outro hinzuzufügen, in dem die Zielgruppe dazu aufgefordert wird, Ihren Kanal zu abonnieren (oder eine ähnliche Handlungsaufforderung).
Stellen Sie sicher, dass Ihr Video den technischen Vorgaben von YouTube entspricht, damit es auf den unterschiedlichen Endgeräten korrekt anzeigt wird. Insbesondere gilt das für folgende Aspekte:
- Bildverhältnis: 16:9
- Maximale Größe der Videodatei: 128 GB
- Maximale Länge des Videos: 12 Stunden
- Akzeptierte Videoformate: .mov, .mpeg, .mp4, .avi, .wmv, .mpegps, .flv, .webM, .3GPP
- Video-Auflösung: empfohlen: mindestens 640x480 beim Bildverhältnis 4:3 und 1280x720 beim Bildverhältnis 16:9; eine feste Mindestauflösung gibt es aber nicht
8. Veröffentlichen Sie das Video
Ihr Video ist bearbeitet und fertig? Nun ist es so weit: Laden Sie es auf Ihren YouTube-Kanal hoch! Das ist ein relativ unkomplizierter Vorgang. Sie können das Video direkt über Ihr YouTube-Konto auf dem Mobilgerät oder Desktop hochladen.
Stellen Sie sicher, dass Ihr Video über die folgenden Informationen verfügt:
- einen relevanten Titel mit vielen Keywords
- eine Beschreibung, die den Kontext für das Video erklärt und den Titel näher ausführt
- die individuelle Miniaturansicht, die Sie erstellt haben
- Zielgruppe – ist im Rahmen des Children's Online Privacy Protection Act (COPPA) vorgegeben
- etwaige Altersbeschränkungen

So optimieren Sie Videos für YouTube
Hier finden Sie ein paar Tipps, wie Sie Ihre Videos für YouTube optimieren:
- Um das Video für SEO zu optimieren, sollte Ihr Keyword im Titel und in der Videobeschreibung enthalten sein. Führen Sie das Publikum dabei aber nicht in die Irre.
- Achten Sie darauf, dass Sie überall – von Videos bis hin zu den Miniaturansichten – einen einheitlichen Stil verwenden. Damit schaffen Sie einen Wiedererkennungswert, sodass Ihre Zielgruppen Ihre Inhalte leicht finden und identifizieren.
- Fordern Sie das Publikum dazu auf, Ihre Videos zu liken, zu kommentieren und Ihren Kanal zu abonnieren.
- YouTube transkribiert die Videos. Nennen Sie daher unbedingt im Voiceover oder im Dialog Ihr Keyword.
- Nehmen Sie längere Videos auf. YouTube nutzt die „Gesamtwiedergabezeit“ und die „Gesamtsitzungsdauer“ als Ranking-Faktoren und bevorzugt längere Videos in den Suchergebnissen.
- Wählen Sie starke, relevante Keywords für Ihre Tags aus.
- Halten Sie sich an einen Zeitplan. Konsistente, regelmäßige Uploads sorgen dafür, dass Ihr Publikum Ihren Kanal immer wieder besucht.
- Organisieren Sie Ihre Videos in Playlists, damit sie auf Ihrem Kanal leichter gefunden werden.
Verbessern Sie Ihre YouTube-Videos mit Dropbox Replay
Zum Erstellen von YouTube-Inhalten gehört so viel mehr als die eigentliche Filmaufnahme. Für auffällige, hochwertige YouTube-Videos ist ein umfassender Ansatz erforderlich, der die Planung, das Filmen, die Bearbeitung, die Optimierung und die Werbung umfasst. Jeder dieser Schritte spielt eine wichtige Rolle bei der Erstellung von Inhalten, die das Publikum nicht nur anziehen, sondern auch zu treuen Fans machen, die den Kanal immer wieder aufrufen.
Dropbox Replay vereinfacht die ersten Schritte für neue YouTuber, da es Feedback von Anfang an in den Bearbeitungsablauf integriert. Mit Replay können Sie leicht Feedback sammeln, Änderungen vornehmen und Überarbeitungen verfolgen – und das alles in einer einzigen Plattform. Beginnen Sie noch heute mit der Nutzung von Dropbox Replay und bringen Sie Ihre YouTube-Videos auf ein völlig neues Niveau.
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